Sind Männer oder Frauen emphatischer ?!

Wer ist eigentlich emphatischer? Mann oder Frau?

Sei mit dabei, wenn wir diesem spannenden Thema auf den Grund gehen.

Wenn es um Empathie geht, denken wir meist, „das ist Frauensache“.
Ist es das wirklich und wenn ja, warum?

Mit meiner langjährigen Erfahrung als Emotionstrainer möchte ich dich in diesem Blogartikel begeistern, dich intensiver mit dem Thema Emotionen auseinanderzusetzten. Gleichzeitig starte ich hiermit eine spannende Studie, für die ich dich als Teilnehmer gewinnen will.

Was mich am meisten interessiert ist, herauszufinden, ob eine Führung besser auf hierarchische Gehorsamkeit oder emphatische Freiwilligkeit funktioniert.

Und: Ist EQ (Empathiequotient) wichtiger als IQ (Intelligenzquotient)?

Dann lass uns loslegen...

Wir alle kennen das. Menschen reagieren auf eine bestimmte Situation in völlig verschiedene Art und Weise. Hat sich nicht schon jeder mal dabei ertappt, über die „unangebrachte“ Reaktion seines Mitbürgers empörend den Kopf zu schütteln? Entweder weil dieser Mensch auf ein bestimmtes Ereignis zu viel oder zu wenig Emotionen gezeigt hat oder weil er ganz einfach einer anderen Meinung ist.

  • Wäre es nicht toll, sich selber mehr Wissen anzueignen um die Emotionen von   Menschen besser nachzuvollziehen? 
  • Wäre es nicht fantastisch, zu wissen, wie andere Menschen fühlen, was sie vermutlich denken?
  • Was wäre, wenn du Verhaltensweisen deiner Mitmenschen vorhersehen könntest?

 

Wie viele Missverständnisse gäbe es da weniger? Wie viele vergiftete, emotionale Enttäuschungen würden überhaupt nicht erst ihren Anfang nehmen?

 

Wie viel mehr Power hätten Menschen, die sich einig sind und motiviert mit ganzer Kraft an einem Strang ziehen - und zwar in die gleiche Richtung?!

Gerade im Beruf ist emphatische Führung stark auf dem Vormarsch. Doch wer nutzt diese Art der Führung effektiver? Mann oder Frau?

 

Wer hat die größere Macht in sich, andere von ihren Ideen zu begeistern und dies auch gezielt umzusetzen?

Mit diesem Blogartikel möchte ich auf die Wichtigkeit von Empathie als Fähigkeit aufmerksam machen.
Zu diesem Zweck teile ich dir interessante Informationen mit, die dir ein besseres Verständnis für dieses wichtige Thema vermitteln.

Im weiteren Verlauf werde ich dann zum Vergleich der o.g. Führungsmethoden kommen, womit ein Praxistest verbunden ist.

Was genau ist überhaupt Empathie?
Jeder von uns neigt dazu, aus der eigenen Sicht heraus, die Reaktion von anderen zu bewerten. Diese Bewertung erfolgt logischerweise rein auf Basis von Vorurteilen, welche positiv, wie auch negativ sein können. Kennen wir einen Menschen näher und wissen über die Hintergründe einer gezeigten Emotion mehr, „bewerten“ wir das Ganze schon aus einer neutraleren Sicht.

 

Wer kennt nicht Personen, um die man am liebsten einen Bogen macht? Leute, deren Blicke töten können und die zum Lachen in den Keller gehen. …

 

Die Meinung, die wir von jemanden haben, ist selbstverständlich immer auch stark davon abhängig, in welcher Beziehung wir zu diesem Menschen stehen. Von unserem Lebenspartner z.B. erwarten wir ein höheres, emotionales Mitgefühl als von unserem Chef.

Menschen, die sehr emphatisch sind nutzen ihr geschultes Feingefühl dazu, Gesprächsverläufe selbst zu bestimmen, indem sie auf die Emotionen anderer entsprechend reagieren.

Leider wird sehr oft Empathie als Schwäche ausgelegt, gerade in Bezug auf Themen wie Trauer, Frust oder auch Mitleid.

Wie verhält sich das bei Menschen mit total übertriebenen emotionalen Reaktionen? 

Echte Anteilnahme kommt in Form von Gefühlen von innen und drückt sich im Außen durch entsprechende Verhaltensweisen aus. Übertrieben gezeigte Emotionen hinterlassen beim Betrachter schnell einen faden Beigeschmack. 

Will die entsprechende Person mit ihrem Verhalten etwas Bestimmtes erreichen? 

 

 

Betrachten wir verschiedene Arten von Empathie, so wird deutlich, dass es eine große Bandbreite gibt, Emotionen auszudrücken. Gerade Menschen in verantwortungsvollen Positionen, sollten dafür ein gutes Gespür dafür entwickeln, emotionale Verhaltensweisen richtig zu deuten.

Nicht umsonst gilt in Fachkreisen Empathie als Kernkompetenz.

 

 

Wenn du für dich den Anspruch hast, ein verantwortungsbewusster Mensch zu sein, solltest du privat sowie beruflich auf die folgenden drei Arten von Empathie achten:

 

 

Emotionale Empathie

Kannst du emotionale Situationen eines anderen Menschen so nachempfinden, dass ein emphatisches Gefühl für die Situation in dir entsteht?  Deine Spiegelneuronen vermitteln deinem Gegenüber dann, daß „du bist bei ihm bist“.

So eine echte Empathie ist die Basis für vertrauensvolle zwischenmenschliche Verbundenheit. Erst damit funktionieren Beziehungen überhaupt, weil so der Zusammenhalt gestärkt wird.

 

 

 

Kognitive (mentale) Empathie

  • Erkennst du Signale, die aufzeigen, welche Gefühle im anderen bestehen? 
  • Kannst du dich in die Gedankenwelt eines anderen hineinzuversetzen?
  • Verstehst du die Motive und Absichten? 
  • Kannst du aus den gezeigten Verhaltensweisen sogar ein bestimmtes zukünftiges Verhalten ableiten und voraussehen?                                             

 

Durch das vorausschauende Einschätzen von Folgen entsprechender Verhaltensweisen oder (Re)Aktionen wird dein Verantwortungsbewusstsein gefördert. Dies wirkt sich unmittelbar positiv auf deine Zusammenarbeit mit anderen aus.

 

Mentale Empathie

Wenn du mentale Empathie besitzt, kannst du die nonverbalen Signale aus der Körpersprache „herauslesen“. Die Art der Haltung, Mimik und Gestik verraten dir sehr schnell, ob das Gesagte auch konform zur Körpersprache ist.
Du achtest vor allem auf das Gesicht und den Augenausdruck, weil du weißt, das sich hier die wahren Gefühle am ehrlichsten widerspiegeln.
Die Mimik ist übrigens der meist erforschte Bereich der Körpersprache.


Kognitive Empathie
Wer kein Gespür für diese Art der Empathie hat, merkt oft nicht, was er mit seinem eigenen Verhalten durch Worte und Taten anrichtet. Als Elefant im Porzellanladen erschwert so eine Person Beziehungen oder zerstört sie gänzlich. 

Durch diese Art von mangelnder Empathie wird außerdem viel Energie verschwendet um immer wieder neue Beziehungen aufzubauen.


Soziale Empathie

Soziale Empathie wirkt sich vor allem in der Arbeit in und mit Gruppen aus.
Bist du ein Team-Player, jemand der gekonnt führt und sich trotzdem zurückhalten kann? Beherrscht du die Kunst, eine positive Dynamik innerhalb unterschiedlichster Menschen zu erzeugen um somit ein Gemeinschaftsband entstehen zu lassen?



Die Besonderheit der emotionalen Gruppenführung
In einer Gruppe werden oft grundsätzlich andere Verhaltensweisen gezeigt, als wenn eine Interaktion mit einzelnen Personen stattfindet.
Durch die Dynamik, die schnell in einer Gruppe entsteht, sind andere Fähigkeiten gefragt, um motivierend oder steuernd einwirken zu können.


Wer ein Gespür dafür hat, wie das Zusammenwirken von Verhaltensweisen in Gruppen funktioniert, kann die zwischenmenschlichen Beziehungen in der Arbeit mit Teams verstehen und somit aktiv gestalten.
Du musst einen Blick und das Gefühl für die gesamte Gruppe haben, Verhaltens- und (Re)Aktionsmuster erkennen sowie möglichst schnell denjenigen herausfinden, der die Führungsrolle übernommen hat.

Macht und Einfluss bestimmen in einer Gruppe ungeschriebene Gesetze, deshalb ist es wichtig, dass du die Beziehungsdynamik beachtest, die sich durch hierarchische Strukturen ergibt.

Wenn du eine Gruppe genau einschätzen kannst und von jedem weißt, welche Position er bzw. sie innerhalb des Teams einnimmt, kannst du durch wertschätzendes Führen für Harmonie und Ausgeglichenheit sorgen.

Innerhalb der Gruppe entsteht dann sogar der Eindruck, du hättest einen 6. Sinn, weil du durch vorausschauendes Agieren den Gruppenmitgliedern das Gefühl gibst, sie zu (er)kennen.

Durch das vorausschauende Einschätzen von Folgen durch entsprechende Verhaltensweisen oder (Re)Aktionen wird dein Verantwortungsbewusstsein gefördert. Dies wirkt sich unmittelbar positiv auf die Zusammenarbeit mit anderen aus.

Männer werden oft als oberflächlicher eingeschätzt, was sicherlich in vielen Fällen stimmt, da sich ein Mann meist weniger auf Einzelheiten konzentriert.

Frauen bemerken Kleinigkeiten sehr schnell, erkennen subtile Signale oder unauffälligere Bewegungen und sind nach den mir bekannten Untersuchungen deshalb sensibler, also auch als emphatischer zu bezeichnen.

Die Entstehung dieser Eigenschaft der Frau hat ihre Wurzeln in der Steinzeit, wo Frauen für das Miteinander in der Gruppe verantwortlich waren.

Emotionen aus dem Umfeld färben sich ganz schnell auf die eigenen Gefühle ab. Auch deine Gefühle und Emotionen beeinflussen die Gefühle anderer.
Empfindungen entwickeln und zeigen sich nämlich von innen nach außen. Wenn du schlecht gelaunt bist, wird sich dieser mentale Zustand auch in deinem Außen widerspiegeln.

Vielen ist das nicht bewusst, deshalb wundern sie sich, wenn andere so (re)agieren, als sie es selbst nicht erwarten.

Denk an deine eigenen Erfahrungen. Kannst du dich an Situationen erinnern, wo sich deine emotionale Haltung unmittelbar auf dein Umfeld ausgewirkt hat?

Achte deshalb auf deine Gefühle. Wenn du dich in Situationen begibst, die eine bestimmte Art von Emotionen erfordern, dann bring dich unbedingt zuvor in eine geeignete emotionale Stimmung.

 

 

Wie kann ich diese Kernkompetenz Empathie mit all den verschiedenen Facetten bei mir selber besser entwickeln und weiter ausbauen?

Du kannst emotionale Empathie (weiter)entwickeln

  • indem du deine eigenen Emotionen (er)kennst, erfährst und lernst, mit ihnen  umzugehen.
  • wenn du anderen gegenüber Empathie zeigst und deren Gefühle erkennst.
  • wenn du Vertrauensbrücken aufbaust. Dann neigen Menschen dazu, sich emotional zu öffnen.


Du kannst deine mentale Empathie (weiter)entwickeln, wenn du

  • deine eigenen Verhaltensweisen beobachtest und kontrollierst
  • auf deinen eigenen Umgang mit Emotionen achtest
  • deine eigenen Verhaltensmuster beobachtest
  • auf die körpersprachlichen Signale achtest und lernst, sie zu (er)kennen und richtig zu deuten, um menschliches Verhalten besser einschätzen zu können.

Du kannst deine soziale Empathie (weiter)entwickeln, durch

  • den gezielten Einsatz der ungeschriebenen Gesetze der Emotionen.
  • die Achtsamkeit bezüglich des Sozialverhaltens z.B. innerhalb deiner Familie.

 

Die Keimzelle der sozialen Entwicklung entsteht anfangs innerhalb der Familie und führt sich im späteren (Berufs)Leben in der Aktivität in Gruppen und mit Teams fort.

 

 

 

Gibt es einen Unterschied im Bereich der privaten und beruflichen Empathie?

Du hast sicherlich schon Menschen kennen gelernt, die privat ganz anders drauf sind, als beruflich. Woran liegt das?

 

Es gibt unterschiedliche Gründe. Der Wichtigste ist vermutlich die situationsbedingte Handlungsfreiheit, welche sich privat und beruflich unterscheidet.

Allerdings gibt es auch Personen, die von ihrem Grundtypus so gestrickt sind, das sie immer in gleichen emotionalen Mustern reagieren. Diese Menschen legen ihr wahres ich nicht so einfach an der Tür des Arbeitgebers oder des eigenen Büros ab und sind somit in ihrem Verhalten privat und beruflich authentisch.

 

 

Wer ist denn nun emphatischer, Mann oder Frau?

Ob Männer oder Frauen emphatischer sind, werden wir für eine repräsentative Gruppe in dem Bereich der Kognitiven Empathie mit einem Emotions-Erkennungs-Test klären.

 

Sei unbedingt dabei, wenn wir diesen aufschlussreichen Test starten!

Da Achtsamkeit, Beobachtungsgabe, Aufmerksamkeit und (Mit)Gefühl nicht jedem gleichermaßen in die Wiege gelegt werden, wird das eine sehr interessante Studie, bei der sich hoffentlich viele beteiligen.

 

Jeder Teilnehmer wird einen großen Nutzen von diesem Test haben, denn allein schon das Wissen über die Möglichkeiten einer verbesserten Verständigung ist gerade in der jetzigen Zeit überaus wertvoll.

 

Wie lernst man so ein Wissen über Emotionen?

Um die eigenen Emotionen besser kennen zu lernen, gibt es eine sehr interessante Übung, die ich sehr häufig in meinen Trainings anwende.

 

Schaue mit einem entspannten Blick in den Spiegel. Versuche so neutral wie möglich zu sein.

Einfach nur entspannt hineinschauen und an nichts denken. Ich weiß, das ist allein schon eine Herausforderung, aber mache es einfach.

 

Wenn du nun dein neutrales Gesicht im Spiegel ansiehst, beobachte bitte das ganze Gesicht von oben nach unten, von links nach rechts. Schaue dir die einzelnen Gesichtsbereiche an.

 

Aus dieser Situation heraus gehe im Geiste einfach einmal in das Gefühl von Ärger.

Du wirst beobachten, dass sich bestimmte Gesichtsbereiche verändern. Je nachdem wie stark du diesem Ärger jetzt Ausdruck verleihst, wird sich dein Gesicht verändern.

 

Spürst du das Gefühl, welches sich in dir entwickelt?

Du wirst sehen, dass deine unteren Augenlider angespannt sind, du die Lippen zusammengepresst hast und du schließlich auch die Augenbrauen in die Mitte und nach unten ziehst, so dass sich horizontal Falten auf der Stirn bilden.

Diese Kennzeichen werden anhand von Signalen in gleicher Form auch in anderen Gesichtern gezeigt. Genauer gesagt, kann man alle sog. Grundemotionen durch bestimmte Bewegungen der mimischen Muskeln und der daraus folgenden Veränderung des Gesichtsausdrucks erkennen.

Das Beste daran ist, dass es bei allen Menschen gleich ist!

 

Grundemotionen sind Ärger, Angst, Trauer, Freude, Ekel, Verachtung und Überraschung. Sie werden kulturübergreifend in gleicher Weise gezeigt.

Deshalb kannst du dich mit jedem Menschen verständigen, wenn diese Emotionen im Ausdruck verwendet werden.

 

Halte diesen bestimmten Gesichtsausdruck, welcher eine Emotion zeigt, bis das entsprechende Gefühl in dir entsteht. Du wirst dann erkennen, wie sich Menschen fühlen, die diesen Gesichtsausdruck zeigen.

 

Um dir alle Grundemotionen zu zeigen, habe ich einen Emotions-Erkennungs-Test für dich vorbereitet. Hier siehst du alle sieben Grundemotionen in fremden Gesichtern und kannst deine Erkennungsfähigkeit testen.

 

Es sind nur 3 Minuten, die der Test in Anspruch nimmt. Probiere dich am besten gleich aus.

Dieser Test zeigt dein Potential für eine bessere Verständigung im Bereich der kognitiven Empathie.

 

Wie groß ist deine emotionale und soziale Empathie?

Um dies zu erfahren, lade ich dich ein, meinen nächsten Artikel zu lesen, den ich wiederum interaktiv gestalte.

 

Freu dich und sei gespannt, wie es weitergeht. Beginne in der Zwischenzeit mit deiner ganz individuellen Potentialanalyse.

 

Mit folgendem Link kommst du auf die Informationsseite, auf der ein Emotions-Erkennungs-Test verlinkt ist.
https://berufliche-freiheit.coachy.net/lp/potentialanalyse/

Wenn du den Test gemacht hast, vereinbare einen kostenlosen, persönlichen Auswertungstermin mit mir. So nimmst du automatisch an der o.g. neuen Studie teil und erhältst als Dankeschön zusätzlich noch mein E-Book „Wenn der Körper spricht“.

Dieses E-Book zeigt dir auf einfache, verständliche Weise, wie du durch Achtsamkeit und der Beachtung verschiedener Verhaltensweisen Menschen besser einschätzen kannst.
Außerdem bekommst du wertvolle Tipps zum eigenen Verhalten, um eine gute Beziehungsdynamik zu entwickeln.

Damit die Studie eine wirksame Aussagekraft entwickelt, habe ich das Ziel, mindestens 500 Personen daran teilnehmen zu lassen.

Deshalb bitte ich dich, dieses Vorhaben zu unterstützen.

Ich danke dir schon jetzt für Deine Weiterempfehlung, weil du damit deinen Teil dazu beiträgst, unsere Welt emphatischer zu machen.

Emphatische Grüße,

Andreas Kott

https://www.besser-verstaendigen.de